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Donnerstag, 24. Mai 2012

Wohin nur mit den Überschüssen der Krankenkassen?

Aloha Freunde,

der Herr Freund hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und ist zu folgender Idee gekommen. Kiekste hier; 

- Wohin nur mit den Überschüssen der Krankenkassen? -

*** Anschreiben (Muster)***

Sehr geehrte Damen und Herren,

während der laufenden Berichterstattung über "Wohin nur mit den Überschüssen der Krankenkassen?" und einem Bericht über Bürger ohne Chance auf Rückkehr zur gesetzlichen Krankenversicherung (Fernsehbeitrag - Das Erste _ PlusMinus) hatte ich eine tolle Idee, welche so simpel zu sein scheint, dass deren Umsetzung einfach noch niemandem einfiel:

Diese Gelder (Umverteilung der Überschüsse der Krankenkassen) sind mehr als ausreichend um ALLEN Menschen in Deutschland die Krankenversicherung zu ermöglichen!
Ganz solidarisch und fair.

Bitte suchen Sie nach einer Möglichkeit diese Idee in der Gesellschaft zu verbreiten und als Gedankenanstoß für eine lebenswerte Gesellschaft umsetzbar zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
xxx xxxx

In Zeiten in denen die Krankenkassen Milliardenüberschüsse erwirtschaften, fordern sie dennoch 500 Millionen Euro von ihren Rückkehrern, also von denen, bei denen sowieso nichts zu holen ist.
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Dieses Anschreiben haben wir bereits an einige Parteien und Zeitschriftenredaktionen versendet.
Wenn ihr diese Idee unterstützen möchtest, dann könnt ihr gern das Anschreiben nutzen und die jeweiligen Instanzen (Büros der Parteien in eurem Ort/ Redaktionen der Magazine, die ihr gern lest/ ect. ect. ect.) auch anschreiben.

Warum?

"Ein soziales Problem"

Schätzungsweise 60.000 Menschen ohne Krankenversicherung gibt es in Deutschland. Die Nachzahlungen stellen für sie eine unüberwindbare Barriere dar.
Ein unhaltbarer Zustand, kritisiert Gesundheitsexperte Prof. Stefan Greß. Es werden diejenigen ausgeschlossen, die der Gesetzgeber durch die Versicherungspflicht zurück ins System holen wollte - in unser aller Interesse, weiß Greß: "Das ist ein soziales Problem, weil diese Personen erst dann zum Arzt gehen, wenn es gar nicht mehr anders geht, wenn es nicht mehr zu vermeiden ist. Und dann ist es oftmals zu spät. Das ist für die Betroffenen ein großes Problem, aber natürlich auch für die Versichertengemeinschaft, die dann erheblich höhere Kosten finanzieren muss."

Mark Johns hat wieder eine Krankenversicherung. Der Preis, den er dafür zahlt ist die Privatinsolvenz. Der Musiker hat wenig verdient, konnte sich die Kassenbeiträge jahrelang nicht leisten. Deshalb war er auch nie beim Arzt. Jetzt ist er Mitglied der AOK. Doch der Weg zurück bedeutet für ihn den Gang zur Schuldnerberatung: "Die Schulden der ausstehenden Beiträge von 2007 bis 2012 - wie soll ich das bezahlen? Wenn ich die vorher nicht bezahlen konnte, wie soll ich es jetzt bezahlen?" Die AOK will von Mark Johns 8.308 Euro Nachzahlung für viereinhalb Jahre:

Die Nachforderung der Kasse macht pro Monat 136,09 Euro, für viereinhalb Jahre ergibt das 7.553 Euro. Hinzu kommen 755 Euro Säumniszuschlag - es bleiben 8.308 Euro.

Die Lösung: Schuldenschnitt

In Zeiten in denen sie Milliardenüberschüsse erwirtschaften, fordern sie dennoch 500 Millionen Euro von ihren Rückkehrern, also von denen, bei denen sowieso nichts zu holen ist.

Gesundheitsfachmann Greß stellt fest: "Es ist unsinnig, weil alle wissen, dass die Betroffenen diese Rückstände nie begleichen können. Die Betroffenen wissen es natürlich, die Krankenkassen wissen es auch und aus meiner Sicht sollte es auch der Gesetzgeber wissen. Ich fordere vom Gesetzgeber, dass er diese rückwirkende Zahlungspflicht für Beiträge aus dem Gesetz streicht und dadurch die Krankenkassen auch verpflichtet, auf rückständige Beiträge tatsächlich zu verzichten."

Denn es trifft die Falschen: kleine Selbstständige, arme Rentner, junge Menschen, die nach der Familienversicherung aus dem System gefallen sind. Das kann der Gesetzgeber unmöglich gewollt haben. Wir fragen nach beim Bundesgesundheitsministerium:

"Das Gesetz enthält eine Regelung, die es den Krankenkassen ermöglicht, die nachträglich zu entrichtenden Beiträge zu ermäßigen, zu stunden, oder ganz zu erlassen…Somit verfügen die Krankenkassen über eine ausreichend flexible gesetzliche Grundlage."

Doch die funktioniert nicht: Die Lösung wäre ein Schuldenschnitt, damit Menschen, die es wollen, sich auch wieder versichern können. Ändert sich nichts, wachsen die Beitragsrückstände weiter und werden zu einer immer größeren Hürde auf dem Weg zurück in die Krankenversicherung.
Recherche hier

Gruß
"Welt verbessern" Icke

Tipp für heute: 
Wer nur wirtschaftlich denkt, vergisst die Menschlichkeit!

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