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Sonntag, 25. März 2012

RFID - Schutzmaßnahmen

Aloha Sonntagsfreunde,

was ist RFID? ... aus meiner Sicht, mal wieder 'ne nette kleine Sauerei. Gibts was nützliches? Aber klaro :o). Kiekste hier;

RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification und bedeutet soviel wie Funkerkennung. Diese Kontaktlos-Technologie ermöglicht das Auslesen von Daten ohne Berührung oder Sichtkontakt.

Damit ausgestattet sind beispielsweise Personalausweis, Reisepass, Giro- und EC-Karten, Kreditkarten, Car-Sharing-Karten, Blutspendeausweis und bereits viele weitere Karten und Ausweise. Aber auch Kleidungsstücke, Medikamente, Lebensmittel oder lebende Tiere. Diese Technologie steht vor einer großen Zukunft. Sie bringt aber auch Möglichkeiten des Missbrauchs mit.

Ohne eine RFID-Schutzhülle kann es bei unbefugtem Auslesen von persönlichen und biometrischen Daten zu Identitäts- und Datendiebstahl kommen. Aufgrund eindeutiger Identifikationsnummern können beispielsweise individuelle Käuferprofile oder Bewegungsmuster erstellt werden.

Mit einem hinreichenden Maß an krimineller Energie und geringem technischen Aufwand ist es jedem möglich, die auf einem RFID-Chip enthaltenen Daten, aus bis zu mehreren Metern Entfernung auszulesen.

Der unkomplizierteste Schutz vor dem Ausfunken Ihrer Daten oder dem ausspionieren Ihres Verhalten erreichen Sie mit den RFID-Schutzhüllen von Pass-Sicherheit.de.

Einkaufen von RFID_ Schutzhüllen kannst Du z. Bsp. hier:
http://www.pass-sicherheit.de/rfid-schutzhuelle-m-34.html


Prima Beitrag

Wireless Location Privacy: Angriffspotential durch RFID und Gegenmaßnahmen

Aktuelle Herausforderungen von Datenschutz und Datensicherheit in
modernen Informationssystemen


Lesen:
http://dbis.ipd.uni-karlsruhe.de/download/SS07RFID.pdf

RFID Radiofrequenz-Identifikation
Informationsbroschüre
: http://www.datenschutz.rlp.de/downloads/oh/info_RFID.pdf


    RFID

    Man kann versuchen, zu verhindern, dass die RFID-Transponder ihre Energie erhalten. Dazu kann man beispielsweise die Batterie herausnehmen oder die RFID-Transponder in einen Faradayschen Käfig stecken. Wenn RFID-Transponder induktiv auf tiefen Frequenzen um 100 kHz ankoppelt, sollte man eine Abschirmung aus magnetisierbaren Materialien wie Eisen oder MU-Metall verwenden. Bei hohen Frequenzen über 1 MHz genügt Umwickeln mit dünner Alufolie.

    Man kann einfach die Antenne beschädigen. Bei größeren RFID-Transpondern kann man im Röntgenbild die Spiralen der Antenne deutlich erkennen. Durchtrennt man sie an einer Stelle, funktioniert der RFID-Transponder nicht mehr.

    Die Induktivität einer Spulenantenne ist meist mit einem integrierten Kondensator auf die Arbeitsfrequenz abgestimmt (Schwingkreis). Durch Überkleben mit Alufolie wird die Resonanzfrequenz sehr deutlich erhöht und die Reichweite entsprechend verringert. Wenn dieser Schwingkreis die Sendefrequenz definiert, ist überhaupt kein Kontakt mehr möglich, weil das RFID auf viel zu hoher Frequenz sendet.

    Ein elektromagnetischer Impuls auf Transponder und Antenne zerstört diese ebenfalls und macht sie unbrauchbar. Als Beispiel dafür wurde auf dem Chaos Communication Congress 2005 der RFID-Zapper vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches RFID-Transponder mittels eines elektromagnetischen Impulses deaktiviert. Einfacher ist es, den RFID einige Sekunden in den Mikrowellenherd zu legen. Die hohe Feldstärke zerstört die Elektronik. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass nicht nur der Transponder, sondern auch das umgebende Trägermaterial (z.B. eine Kundenkarte) zerstört wird (beispielsweise durch Brandlöcher).

    Aufwändig: Durch Aussendung eines Störsignals – bevorzugt auf der Frequenz, auf der auch der RFID-Transponder sendet – können die recht schwachen Signale des RFID-Transponders nicht mehr empfangen werden. Dieser Störsender kann aber seinerseits geortet werden.

    Die Übertragung kann auch gestört werden, indem man eine große Zahl (mehrere hundert bis tausend) RFID-Transponder auf einen gemeinsamen Träger (Gehäuse) setzt. Wird das dadurch entstehende Gerät ("Jamming-Device") in den Lesebereich eines Lesegeräts gebracht, antworten die Tags alle gleichzeitig. Selbst wenn das Lesegerät mit Antikollisionsverfahren arbeitet, ist es bei einer derart großen Zahl von Transpondern doch überfordert und auch nicht mehr in der Lage, "echte" RFID-Tags

    Kaum effektiv: Wie beim Telefon (per Draht oder drahtlos) kann man auch RFID-Signale ausspähen. Auf diese (z.B. an Waren) zu erkennen. Solche Jamming-Vorrichtungen können als MP3-Player, Mobiltelefon, usw. getarnt sein.
    Weise kann man bestenfalls mitlesen, was der RFID gerade zurücksendet.

    Extrem aufwändig: RFID-Signale können manipuliert werden. Bei einem Speicherchip zur Authentifizierung werden daher auch Verschlüsselungsmethoden eingesetzt.

    Mögliche Risiken von Verunreinigungen des Recylingmaterials durch RFID-Chips könnenaufwendigeres Recycling oder mindere Qualität der entstehenden Rohstoffe bedeuten.[24] [25]
    Auf der IEEE Conference of Pervasive Computing 2006 (Percom) in Pisa stellten Wissenschaftler um Andrew S. Tanenbaum eine Methode vor, wie mit Hilfe von manipulierten RFID-Chips die Back-end-Datenbanken von RFID-Systemen kompromittiert werden können. Sie bezeichnen ihre Arbeit selbst als weltweit ersten RFID-Virus seiner Art. [22].
    Diese Darstellung wird allerdings mittlerweile von verschiedenen Stellen als zu theoretisch konstruiert angesehen. [23]

    Umwelt und Recycling
    Auf Umverpackungen aufgebrachte RFID-Tags können nach derzeitigem Kenntnissstand nicht so gut recyclet werden wie Umverpackungen ohne RFID-Tags. Sortenreines Verpackungsmaterial wie Altglas, Altpapier oder Kunststoff kann durch die schwierig abzutrennenden RFID-Chips aus Kupfer und weiteren Metallen verunreinigt werden.

    Gruß
    "man, man, man ... was könnte man alles NÜTZLICHES erfinden!!!" Icke

    Tipp für heute:
    Der derzeitigen Matrix einen Vogel zeigen :o)


    Bild von hier

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