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Montag, 23. Januar 2012

Neues vom Känguru ... ... ... Gurus mit Beutel rocken :o)

Aloha Freunde,

ich liebe das Känguru! Falls es irgendwann mal mit seinem WG- Mitbewohner nicht mehr zufrieden sein könnte, darf es bei mir wohnen. Kiekste hier;

Kängurus aller Länder, vereinigt euch

Ein junger Mann wohnt mit einem Känguru zusammen, das ein Faible für Schnapspralinen und Karl Marx hat. Klingt absurd, doch Marc-Uwe Klings neuester Roman hat tatsächlich autobiografische Züge.

"Ich habe keine Kopfschmerzen", sagt der Ich-Erzähler in "Das Känguru-Manifest".
"Ich habe Migräne."
"Ist doch dasselbe", wendet das Känguru ein.
Doch der Ich-Erzähler insistiert: "Nein, das ist nicht dasselbe. Das verhält sich zueinander wie ein Kanarienvogel zu einem Monstertruck oder wie ein Monstertruck zu... äh... einem Sternenzerstörer."
Das Känguru nennt ihn "Jugendlichen mit Migränehintergrund". Zum Interview in Berlin-Kreuzberg kommt Marc-Uwe Kling mit feinen Ringen unter den Augen.

Am Abend zuvor hatte er Premierenlesung mit seinem neuen Buch, dem "Känguru-Manifest". Rund 400 Leute waren in den Heimathafen Neukölln gekommen - ausverkauft, Ende erst nach drei Zugaben um kurz vor 23 Uhr.
War der Abend anstrengend? "Ich bin eigentlich immer müde", winkt Kling ab. "Migräne."

Seit über acht Jahren ist der gebürtige Schwabe auf deutschen Bühnen zu sehen. Nach einem Studium der Philosophie und Theaterwissenschaft an der Berliner FU gründete er 2004 die Lesebühne "Lesedüne", 2005 startete er sein erstes Soloprogramm mit dem
Titel "Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen",
kurz danach kamen die ersten Auszeichnungen. Neun Kabarettpreise hat der 29-Jährige bislang gewonnen. Für seinen Podcast "Neues vom Känguru", der wöchentlich auf der Berliner Radiostation Fritz läuft, gab es 2010 außerdem den Deutschen Radiopreis in der Kategorie "Beste Comedy".
Text von hier

Ankieken und lauschen kannst Du hier:

Also sprach das Känguru

Bücher, klaro gibts auch:

Das Känguru-Manifest [Taschenbuch]

Bild von hier


Kostprobe (aus diesem Buch)

Wir stehen am Hauptbahnhof. Das Känguru muss mal. Ich muss auch. Allerdings nicht aufs Klo, sondern nur davor warten. Nach einer Minute kommt das Känguru zurück.

"Ist Dir klar, dass die meisten Krisentheorien des Kapitalismus, die den baldigen Zusammenbruch vorhersagen, daran kranken, dass sie unterschätzen, wie viele einst wertfreie Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens noch der kapitalistischen Verwertungskette anheim fallen können, um solchermaßen die Krisentendenzen durch eine quasi erneute Akkumulation abzuschwächen?" fragt das Känguru.
Ich seufze.
"Brauchste Geld fürs Klo?" frage ich.
"Ich sehe, wir verstehen uns."

Gruß
Icke

Tipp für heute:
Darüber nachdenken, ob das Känguru Bock auf Politik hat. Wir brauchen ja noch einen neuen Bundespräsidenten. Ähm, bald... ... ...


Tipp für heute: Känguru mal besuchen ! ! ! http://www.daskaenguru.de/