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Montag, 19. Dezember 2011

Aufsicht: Australiens Banken müssen sich auf Euro-Crash vorbereiten - hoppala

Aloha Freunde,

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Aufsicht: Australiens Banken müssen sich auf Euro-Crash vorbereiten

Diese Warnung ist mehr als nur Rhetorik: Die australische Finanzmarktaufsicht hat die Banken des Landes angewiesen, sich unverzüglich auf die Folgen eines Euro-Crashs vorzubereiten. Der Zeitraum: eine Woche.

Erstmals hat eine Bankenaufsicht einen Zeitraum genannt, indem sie einen Euro-Crash für möglich hält. Einem Bericht der Australian Finance Review (AFR) zufolge wurde den Banken des Landes von der Australian Prudential Regulation Authority der Zeitraum von einer Woche vorgegeben, innerhalb derer „sie einen Stresstest durchführen müssen, wie sie einen dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit und den plötzlichen Verfall von Immobilienpreisen als Folge der Euro-Krise handhaben würden“.
Der knappe Zeitraum solle zeigen, ob die Banken in Australien in der Lage seien, auf einen kurzfristigen Schock angemessen zu reagieren. Die AFR deutet die extreme Kurzfristigkeit mit der Erwartung der australischen Regulierer, dass das Jahr 2012 ein sehr schweres Jahr werden dürfte.
Die Größenordnungen, auf die sich die Banken im Fall des anzunehmenden „Worst Case“ einstellen müssen, sind erheblich: 12% Arbeitslosigkeit, 30% Verfall bei Immobilienpreisen und 40% Preisverfall bei Gewerbeimmobilien. Die Banken müssten sich, so berichtet die AFR, auf massive Abschreibung einstellen. Es werde keine Kompensationen oder Abschwächungen geben.
Die australischen Banken haben riskante europäische Papiere in Höhe von 87,2 Milliarden australischen Dollars. Sie sind vor allem eng mit Banken in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden verflochten.
Quelle: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/13064/