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Dienstag, 6. Dezember 2011

Heiltees - kurz erläutert und erklärt

Aloha Freunde,

Tee ist eine richtig feine runde Sache. Kiek mal hier;

Malven - Tee Die Wilde Malve ist eine zartrosa bis violett blühende Pflanze, die fast weltweit entlang von Wegrändern, Mauern und Zäunen wächst.
Sie wird bei entzündlichen Prozessen der Schleimhäute im Mund und Rachenraum sowie im Magen  und Darmbereich eingesetzt
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Zubereitung:
1-2 TL Blüten und Blätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergiessen und 10-15 Min. ziehen lassen. 3mal täglich 1 Tasse davon trinken. Der Tee hat selbst bei längerer Einnahme keine Nebenwirkungen.
Kamillen - Tee Die Kamille ist seit alters her eine populäre Heilpflanze. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie durch den Volksmund mit folgenden Worten beschrieben: "Um des Leibes weh zu stillen, schuf der Herrgott die Kamillen." Der Reim zeigt, dass man bereits damals ihre krampflösende und entzündungshemmende Wirkung auf den Magen - Darm - Trakt kannte.
Sie heilt Wunden, lindert Schmerzen bei Koliken und helfen bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum
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Zubereitung:
Verwenden Sie für eine Tasse Tee 1TL Kamillenblüten. Achten Sie beim Aufgiessen darauf ,dass das Wasser nicht mehr kocht, denn sonst verflüchtigen sich die heilkräftigen Substanzen des ätherischen Öls.
Hagenbutten - Tee Hagebutten sind erstklassige Vitamin - C - Spender und stehen in dieser Beziehung Schwarzen Johannisbeeren, Sanddorn oder Zitrusfrüchte in nichts nach. Aus diesem Grund eignet sich Hagenbuttentee sehr gut zur Vorbeugung gegen die herbstliche Erkältungswelle.
Neben der Steigerung der Abwehrkräfte wirkt Hagebuttentee bei allgemeiner Schwäche belebend, hilft gegen jede Art von fiebriger Erkrankung, durchspült die Nieren und Harnwege und regt dazu noch die Verdauung an.

Zubereitung:
2 gehäufte TL mit oder ohne Kerne zerkleinerte Hagebutten mit 1/4 Liter kochend heissem Wasser übergiessen und 15Min. ziehen lassen.
Lindenblüten - Tee Die Linde speichert in ihren Blüten die Sonnenwärme. Laut der Naturheilkunde gibt der Lindenblüten - Tee diese Wärme gewissermassen wieder ab, wenn er seine stark schweisstreibende Wirkung entfaltet. Darüber hinaus erleichtert Lindenblüten - Tee das Einschlafen, bekämpft Nervosität, fördert den Appetit und löst Krampfzustände.

Zubereitung:
Pro Tasse 1TL Lindenblüten mit kochendem Wasser übergiessen und 10Min. ziehen lassen.
Pfefferminz  - Tee Etwa 20 verschiedene Arten sind in unseren Breiten bekannt, wobei die Echte Pfefferminze, Mentha piperita, über den höchsten Gehalt an Inhaltsstoffen verfügt. Ihre Blätter enthalten ein ätherisches Öl, das überwiegend aus Menthol besteht und dem die Pfefferminze ihre heilenden Kräfte verdankt.
Teezubereitungen aus den tiefgrünen Blättern werden in der Naturheilkunde und in der Schulmedizin aufgrund ihrer beruhigenden, krampflösenden und blähungstreibenden Wirkung hoch geschätzt. Pfefferminz - Tee hilft bei nervösen Beschwerden im Magen - Darm - Bereich und trägt zur Anregung der Gallenfunktion bei. Auch bei Migräne, Kopf- und Halsschmerzen wirkt der Tee lindernd, darüber hinaus hilft sein frisches Aroma bei Reisekrankheiten und beseitigt Mundgeruch
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Zubereitung:
1EL getrocknete Pfefferminzblätter oder 1Teebeutel mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergiessen und 10Min. ziehen lassen.
Löwenzahn - Tee Von der Löwenzahnwurzel sind heute unzählige Anwendungen bekannt. Vor allem die Bitterstoffe, die im Herbst am stärksten enthalten sind, wirken anregend auf den Organismus.
Löwenzahn - Tee hilft bei vielen Erkrankungen, indem er die gesamte Drüsentätigkeit und die Muskulatur des Magen - Darm - Traktes stimuliert. Durch die erhöhte Sekretion von Speichel, Galle und Magensaft werden die Funktionen aller Verdauungsorgane verbessert. Gleichzeitig kann der Tee den Blutdruck und Cholesterinspiegel senken. Auch bei rheumatischen Erkrankungen wie Arthritis lassen sich sehr gute Erfolge erzielen
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Zubereitung:
2TL getrocknetes und zerkleinertes Kraut und Wurzeln mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergiessen und etwa 5Min. aufkochen. Anschliessend den Tee weitere 10Min. ziehen lassen.
Schwarzer - Tee Die Teepflanze Camellia sinensis, eine Verwandte der Kamelien, wächst eigentlich als Baum, wird aber durch das regelmässige Ernten der immergrünen Triebe nicht sehr hoch.
Er entfaltet seine anregende Wirkung nicht wie beim Kaffee über Herz und Kreislauf, sondern beschleunigt direkt den Stoffwechsel im Gehirn, indem er dessen Durchblutung anregt
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Zubereitung:
Für 1 Tasse Wasser ist ein gestrichener TL Schwarzer Tee ausreichend. Zieht der Tee 2-3Min. ist nur Koffein mit seiner anregenden Wirkung enthalten. Nach 4-8Min. sind alle Gerbstoffe gelöst und der Tee entfaltet seine beruhigende Wirkung.
Baldrian - Tee Der Tee wird aus der Wurzel zubereitet. Die Germanen schätzten ihre Heilwirkung sehr und benannten die ganze Pflanze nach Baldur, dem Gott des Lichtes.
Wir wissen heute, dass das ätherische Öl des Baldrians bei nervösen Störungen und Unruhezuständen hilft. Krampfartige Leibschmerzen, nervöses Herzklopfen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Unterleibskrämpfe und alle nervlich bedingten Spannungszustände werden mit dem Tee gelindert.

Zubereitung:
Die getrocknete Baldrianwurzel kann mit heissem oder kaltem Wasser zubereitet werden. Entweder übergiessen Sie 2TL Wurzel mit 1/4 Liter kaltem Wasser und lassen den Ansatz ca. 12Std. stehen. Oder Sie giessen 1TL zerkleinerte Wurzel mit 1/4 Liter kochendem Wasser auf und lassen den Tee zugedeckt 10 - 15Min. ziehen.
Himbeerblätter - Tee Viele Kräuterheilkundige wissen, dass vor allem die Blätter der Himbeere einen wirkungsvollen Tee gegen viele verschiedene Krankheiten ergeben. Das wichtigste Anwendungsgebiet sind Beschwerden im Magen - Darm - Trakt, insbesondere Durchfall und Magenschmerzen. Aufgrund seiner entzündungshemmenden und zusammenziehenden Wirkung kann der Tee aber auch bei Infektionen im Mund - Rachenraum, bei Bronchitis, Hautausschlägen, Grippe und Menstruationsbeschwerden hilfreich sein.

Zubereitung:
Pro Tasse Wasser 1TL der getrockneten und zerkleinerten Blätter einige Stunden kalt ziehen lassen. Etwa 5 - 10Min. aufkochen, dann abseihen.
Grüner - Tee Das grüne Kraut wird nicht fermentiert (oxidiert und gegoren), sondern bleibt nahezu naturbelassen. Bei dieser Zubereitung behalten die Blätter nicht nur ihre grüne Farbe, sondern auch die wertvollen Inhaltstoffe, die Grünen Tee zu einem beliebten aromatischen Getränk mit vielerlei Heileigenschaften machen.
Seine Inhaltsstoffe empfehlen ihn als vorbeugendes Mittel gegen Karies und Bakterien, hohen Blutdruck, Arteriosklerose und Krebs. Zudem wirkt der Tee belebend und steigert die Konzentrationsfähigkeit
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Zubereitung:
Verwenden Sie pro Tasse 2g Teekraut - das entspricht 1 gestrichenen TL. Übergiessen Sie den Tee mit weichem, nicht mehr kochendem Wasser (Temp. etwa 70°C) und lassen Sie ihn einige Zeit ziehen.
Eisenkraut - Tee Als Zauber und Heilmittel hat das rosa blühende Eisenkraut lange Tradition. Bis ins Mittelalter galt es als Universalheilpflanze. Zu Kneipps Zeiten wurde der Tee besonders zur sanften Geburtshilfe verwendet.
Der Tee dient als Stärkungs- und Anregungsmittel, wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
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Zubereitung:
1 gehäuften TL getrocknetes und zerkleinertes Kraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergiessen, 5 - 10Min. ziehen lassen, dann abseihen.
Bärlauch - Tee Bärlauch wächst als dichter Rasen in schattigen Laubwäldern und verrät sich schon von weitem durch seinen knoblauchartigen Geruch.
Wie der Knoblauch hilft Bärlauch durch das schwefelhaltige, ätherische Öl und reichlich Vitamin C bei Magen - Darmstörungen. Bei Würmern, Arteriosklerose und Hautausschlägen sind die Inhaltsstoffe des frischen Krautes ebenso wirksam. Der aus den Blätter zubereitete Tee eignet sich darüber hinaus gut zur Blutreinigung, keimtötenden Durchspülung der Harnwege und bei erhöhtem Blutdruck.

Zubereitung:
Für die Teezubereitung eignen sich nur die frisch gesammelten Blätter. 2TL zerschnittene Blätter mit 1/4 Liter nicht mehr kochendem Wasser übergiessen und 10Min. ziehen lassen.
Odermenning - Tee Der wissenschaftliche Name des Odermenings, " Agrimonia eupatoria", leitet sich vom Namen des Königs Mithridates Eupator ab, der in der Antike für die Herstellung pflanzlicher Arzneimittel berühmt war.
In der modernen Heilkunde wird der bis zu zehn Prozent Gerbstoff enthaltende Odermenningtee zur Behandlung von leichten Durchfällen, bei Verdauungsschwäche, Gallenschmerzen und Appetitlosigkeit empfohlen. Äusserlich angewendet, ist Odermenning ein ausgezeichnetes Wundheilmittel und eignet sich zum Gurgeln bei allen Entzündungen im Hals -, Mund - und Rachenraum.

Zubereitung:
2 gestrichene TL Odermenningkraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergiessen und 5 - 10Min. ziehen lassen.  
Johanniskraut - Tee Ein Tee aus den Blüten und Blättern wirkt depressiven Verstimmungen entgegen und vermag nervöse Unruhe auszugleichen. In der Volksheilkunde wird Johanniskraut auch als " Arnika der Nerven " bezeichnet, denn es enthält Inhaltsstoffe, die eine milde, antidepressive Wirkung haben, indem sie die Konzentration des " Glückshormons " Serotonin beeinflussen.

Zubereitung:
Überbrühen Sie 2TL des getrockneten Johanniskrautes mit 1 Tasse kochendem Wasser. Den Aufguss etwa 10Min. ziehen lassen.
Fenchel - Tee Heute wird er für medizinische Zwecke in Europa, Asien, Teilen Afrikas und Amerikas kultiviert. Die Heilpflanze wird bereits seit dem Altertum genutzt. Auch bei der altchinesischen Heilkunde kannte man ihre Wirkung bei verschiedenen Augenleiden.
Fenchel - Tee ist vor allem wegen seiner blähungstreibenden und krampflösenden Eigenschaften bekannt. Er regt den Appetit an, fördert die Verdauung und heilt Erkrankungen der oberen Atemwege.

Zubereitung:
1 - 2TL frisch zerstossene Fenchelsamen mit 150ml kochendem Wasser aufgiessen. Lassen Sie den Aufguss 5 - 10Min. auf niedriger Stufe ziehen, danach abseihen.
Frauenmantel - Tee Die Alchemisten des Mittelalters verehrten diese Pflanze so sehr, dass sie ihr den Namen " Alchemilla "      ( Zauberkraut ) gaben.
Die Volksheilkunde verwendet den Frauenmanteltee zur Vorbereitung einer Geburt, da er die Gebärmutter kräftigt. Ausserdem fördert der Tee die Milchbildung und hilft bei Ausfluss, klimakterischen Beschwerden, unregelmässiger Mensis und Entzündungen der Eierstöcke. Wegen seiner blutstillenden Eigenschaften reguliert der Frauenmanteltee eine zu starke Monatsblutung
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Zubereitung:
1EL Kraut mit 1/4Liter heissem Wasser übergiessen und 10Min. ziehen lassen.
Quelle hier

Gruß
Icke

Tipp für heute:
Mal wieder wieder im Küchenschrank nach Tee kramen. ;o)

                                    

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