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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Wie der Mensch geprägt wird

Aloha Freunde,

megaspannender Artikel. Kiekste hier;

Wie der Mensch geprägt wird

Die erste Prägung – Von der Zeugung zur Geburt

Wenn wir geboren werden, sind wir zu einem Drittel vorprogrammiert und zu zwei Dritteln leer, sauber und noch nicht durch unsere soziale Umgebung geprägt. Wir haben das kostbarste, wertvollste Geschenk erhalten, das es gibt, nämlich das Leben selbst, durch den Eintritt des Schöpfungsgeistes (ein direktes Geschenk von Gott) und unserer Seele in unseren Körper.
Und wir sind mit allem, was benötigt wird, programmiert und ausgerüstet, um ein sinnvolles und erfülltes menschliches Leben führen zu können. Eine unglaublich faszinierende Tatsache besteht darin, dass wir zum Zeitpunkt der Geburt neben genetischen Einflüssen auch stark durch Eindrücke und elektromagnetische Signale geprägt werden, die wir durch die Prozesse unserer Mutter über die Nabelschnur erhalten. Wenn wir geboren werden und vom Mutterleib ins Licht der Welt treten, prägt uns auch der Ort und die Zeit der Geburt, was wir als Astrologie bezeichnen.
Diese ganzen Prägungen können dazu führen, dass wir zu bestimmten Arten von Verhaltensweisen, möglichen Süchten oder Krankheiten tendieren– aber nicht auf Grund von körperlichen beziehungsweise genetischen Prägungen, sondern weil wir bestimmte Verhaltensmuster übernehmen.
In Bezug auf Suchtmittel bedeutet dies, dass im Mutterleib bestimmte chemische Substanzen über das Blut und bestimmte Verhaltensmuster über das Nervensystem übertragen werden. Die neun Monate lange Periode im Mutterleib vor der Geburt stellt einen Zyklus dar, in dem Gewohnheiten angelegt werden.

Informationsspeicher Blut
An dieser Stelle möchte ich auf das Blut und seine Prägungen in Bezug auf Gewohnheiten eingehen. Das Blut kann mit einem Magnetband verglichen werden, das Informationen aufnimmt und speichert. Ein neues Tonband ist leer, und wenn wir beim Aufnehmen ins Mikrofon sprechen, wird unsere Stimme aufgezeichnet. Wann immer man das Tonband abspielt, wird ein und dieselbe Aufnahme wiedergegeben. Genauso funktioniert Blut: Wenn eine Person etwas denkt, an etwas glaubt, etwas tut, werden die Signale dieser Gedanken oder Taten im Blut aufgezeichnet.
Je öfter und stärker diese Signale wiederkehren, desto stärker speichern sie sich im Blut.
Führen wir diese Analogie weiter:
Wir wissen, dass ein Tonband gelöscht oder durch andere überlagernde Signale überspielt werden kann. Dies funktioniert auch beim Blut, aber es ist nicht einfach, die Aufzeichnungen im Blut zu ändern. Je stärker die Aufzeichnung, desto  länger dauert es, die bestehende Prägung mit einer anderen zu überlagern und dadurch zu löschen.

Die zweite Prägung – Von der Geburt zur Pubertät

In dieser Lebensphase sind wir hungrig nach Leben und haben einen leeren Computer namens Gehirn, welcher nach Wissen dürstet. Wir lernen vieles: laufen, sprechen, beobachten, vergleichen, fragen, sammeln, und wir essen jede Art von Nahrung (von fester und flüssiger Nahrung hin zu feinen elektromagnetischen Signalen, wie oben erwähnt). Wir werden von unseren Eltern und Großelterndurch deren Verhalten und vererbte gewohnheitsmäßige Verhaltensmuster beeinflusst und programmiert: durch ihre Ansichten und Einstellungen zum
Leben und zu Religion, durch Gefühle, Gedanken, Ärger, Stress und vieles mehr. Dann gehen wir in den Kindergarten und in die Schule, und die „offizielle Bildung“ setzt ein.
Anstatt dass unsere individuelle Einzigartigkeit gefördert wird, werden wir trainiert, uns in Konformität zu dem zu verhalten, was allgemein anerkannt und akzeptiert wird. Konkurrenzkampf setzt ein, und wir werden programmiert zu denken, dass wir nicht gut genug sind, uns nicht gut genug verhalten oder dass wir besser als die anderen sind – je nach den Überzeugungen unserer Umgebung. Je älter und bewusster wir über das Leben werden, desto mehr nehmen wir vielleicht wahr, wie einzigartig unser Leben ist und wie einzigartig jedes Leben sein kann. So nähern wir uns vielleicht wieder unserem natürlichen Selbst an, anstatt die Bedürfnisse unserer Umgebung zu erfüllen.
Können Sie sich daran erinnern, wie Sie als Belohnung für „gutes Verhalten“ Schokolade bekommen haben? Heutzutage sind die Ansprüche an ein Kind riesig, und viele psychologische
Ungleichgewichte nehmen schon im Kindesalter ihren Ursprung. Schon in jungen Jahren versuchen wir, die Lücke zwischen unserem natürlichen Selbst und dem Pseudo-Selbst, das
sich in uns durch die Ansprüche unserer Umgebung entwickelt, zu kompensieren und zu füllen.

Die dritte Prägung – Von der Pubertät bis zum Tod


Von der Pubertät an entwickeln wir weitere Fähigkeiten, mehr innere Stärke und vor allem viel Energie, um Dinge zu erforschen und auszuprobieren und mehr Verantwortung im Leben zu
übernehmen. Aber es wird auch alles komplizierter und es gibt viele Dinge, mit denen wir umgehen müssen: Wir suchen gesellschaftliche Anerkennung, entdecken das andere Geschlecht. Unser Bewusstsein über uns selbst und unsere Einzigartigkeit wächst und wir vergleichen und konkurrieren mehr, um unseren Platz zu finden.
Dennoch versuchen immer noch alle, uns zu sagen, was wir machen sollen – unsere Lehrer, Eltern, Freunde und Chefs. All dies passiert, während wir in unserem einzigartigen Leben unseren Platz zu finden versuchen. Das meiste aber geschieht unter den dominierenden und kontrollierenden Einflüssen, denen wir ausgesetzt sind und die Namen wie Moralvorstellungen, Schuld, Belohnung, Fehler, Warnung oder Ermutigung tragen, bis wir Komplexe über einfach alles entwickeln.
Wir versuchen, unser Leben in die Hand zu nehmen, und kommen in ein Feld mit so manchen unnatürlichen Einflüssen. Wir mischen uns unter die Leute und möchten von unserer Umgebung akzeptiert werden. Meistens kommen wir in diesen Situationen in Kontakt mit Rauchen, Drogen, Alkohol und anderen „Sozialverhalten“ und glauben, dass dies das „richtige“ Verhalten ist, weil es auch andere tun. Natürlich können wir sagen: „Es ist okay, es auszuprobieren.
Prinzipiell ist es immer wichtig zu sehen: Nichts ist in sich selbst gut oder schlecht.

Als Jugendlicher sollte man selbst herausfinden, was es damit auf sich hat.“ Aber ohne richtiges
Verständnis und richtige Kenntnis sind wir „verdrehten“, „unechten“menschlichen Verhaltenseinflüssen ausgesetzt, die eventuell unsere spätere Lebensqualität bestimmen und
unserem Lebensziel und Lebenssinn im Wege stehen können.

Das automatische Zentrum als Motor für Gewohnheiten
Man könnte das automatische Zentrum als besten Freund des Gehirns und als Sklave der anderen Zentren beschreiben. Eine seiner Aufgaben besteht darin, jede Handlung oder Bewegung zu wiederholen, die einmal durchgeführt wurde. Dieses Zentrum macht das, was wir tun, immer und immer wieder nach. Wenn wir einen Bewegungsablauf lernen, wie zum Beispiel Zähne putzen oder Auto fahren, wird dieser Ablauf ans Bewegungszentrum weitergegeben. Dieses wiederholt ihn dann, ohne dass unser Bewusstsein dabei eingeschaltet wird. Soweit so gut.
Kompliziert wird es nur, wenn wir unangebrachte Muster ins automatische Zentrum prägen. Gerät ein Mensch zum Beispiel in eine Stresssituation, ohne dass er gelernt hat, gut mit ihr umzugehen, wird eine automatische Reaktion ausgelöst, die das Bewegungszentrum vielleicht in jungen Jahren (möglicherweise sogar im Mutterleib) gelernt hat, und eine „Ersatzreaktion“ oder ein „Ersatzmittel“ (Suchtmittel oder -verhalten) werden eingesetzt, um mit der Situation umzugehen. Mit der Zeit wird diese „Ersatzreaktion“ zum gewöhnlichen Verhaltensmuster und irgendwann wird es sehr schwierig sein, dieses Muster ohne weiteres zu durchbrechen.

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Gruß
Icke

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